Wirken – Artikel

Hier finden Sie Veröffentlichungen aus dem Bereich: Wirken als Social Architect

 

Strategie mit Sinn - Bericht vom Spiral Dynamics-Workshop beim Kongress des Bundesforums Strategie, 2016

von Michael Franz (Absolvent des Webinars “Social Architect” 2014)

Die eine Herausforderung war, in Kürze über Spiral Dynamics integral (SDi) zu informieren; doch noch spannender war die Frage, ob SDi ein effektives Umsetzungswerkzeug für die „gute, alte Mewes-Strategie“1 sein kann – oder gar mehr … Zumal die Vorgabe war, die insgesamt 16 TeilnehmerInnen in 3 Stunden kräftig zu aktivieren, wurden hierfür die 8 kleinen Karten zur Hand genommen. So fanden die erfahrenen Strategieberater und -anwender weitestgehend selbst die richtige Reihenfolge der Entwicklungsstufen heraus, informierten sich gegenseitig über deren wesentlichen Merkmale. Im weiteren Verlauf wurde erörtert, in welchen Phasen der „Engpass-Konzentrierten Führungs- und Verhaltensstrategie“ SDi eingebracht werden kann. Dies ist sicher schon zu Beginn der Fall, wenn es um die Feststellung der Situation und der individuellen oder kollektiven Stärken geht. Auch hilft „unser“ Modell bei der möglichst reibungslosen und produktiven Gestaltung von Problemlösungs-, Innovations- bzw. Kooperationsprozessen. Höchst interessant war gerade auch für diese Expertenrunde die Frage, auf welcher Entwicklungsstufe denn vermutlich das Netzwerk „Bundesforum Strategie“ selbst und der überwiegende Teil seiner Mitglieder zu verorten sei; recht einvernehmlich votierte die Runde für „ORANGE“ – eventuell mit einigen Tupfern „GRÜN“. Und das war eigentlich der springende Punkt der Veranstaltung, der „Aha“-Effekt: SDi kann weit mehr sein als nur ein hilfreiches Werkzeug; SDi bietet eine sinnvolle, vielleicht sogar nötige Orientierung für die Gestaltung zukunftsfähiger Unternehmens- oder Karrierestrategien und so auch eine neue Motivation – die „Mewes“-Strategie birgt zwar durchaus den „Sprung auf die zweite Dimension“ in sich, was im Tagesgeschäft jedoch oft untergehen kann und gerade durch diesen Workshop wieder bewusst wurde.

1  Mewes Strategie verweist auf die „Engpasskonzentrierte Verhaltens- und Führungsstrategie (EKS®)“  nach Wolfgang Mewes

Zum Artikel aus “Strategie Journal – Impulse für den Mittelstand”

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 evolveEvolve beitrag

EUROPA SUCHT SEINE SEELE – Warum Spiritualität heute wichtig ist

“Europa befindet sich in seiner größten Bewährungsprobe seit der Gründung der EU – so ist heute von vielen Seiten zu hören. Solche Umbrüche erzeugen Unsicherheit, bisher wirksame Lösungen greifen nicht mehr. Aber sie bieten auch die Möglichkeit und Aufforderung, sich auf die eigene Tiefe zu besinnen. Was ist Europa, jenseits von freien Märkten und Einheitswährung? Wo kann Europa seine Seele finden? Was kann uns wirklich verbinden? Und welchen Beitrag kann eine progressive Spiritualität dazu leisten?”

Mit diesen Fragen und unter der Überschrift: “EUROPA SUCHT SEINE SEELE – Warum Spiritualität heute wichtig ist”, greift das Redakteurteam der Zeitschrift Evolve in der 10. Ausgabe ein Thema auf, das die Dringlichkeit deutlich macht, diese komplexe Entwicklung in Europa mit einer integralen Perspektive zu betrachten. Diese hilft uns, die weit verbreitete reaktive Polarisierung zu überwinden. Diese Blickerweiterung, die eine innere und äußere Ausdehnung bewirkt, gibt dem Entstehen neuer, unkonventionneller und funktionaler Ansätze Raum, das Hilflosigkeit und Angst Neugier, Mut und Kreativität entgegensetzt. Erst aus dieser offenen Haltung heraus werden Schritte erkennbar, die uns in eine fruchtbare gemeinsame Zukunft in Europa führen werden.

In ihrem Beitrag ”Die Freiheit der anderen – wo finden wir das Verbindende?” untersuchen Claudine Villemot und Ingrid Schneider, inwieweit eine spirituell integrative Perspektive und Haltung dem Zusammenstoß zwischen religiösen Traditionen und modernen und postmodernen Werten einen Respekt für das uns alle als Menschen Verbindende entgegensetzen kann.

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evolve09_0_U1-U4.inddMusik in der S-Bahn – Vom Nebeneinander zum Miteinander

Claudine Villemot-Kienzle

Die vielen Menschen, die derzeit aus Kriegsgebieten in Syrien und anderswo zu uns kommen, werden unser Land verändern. Wie kann dabei Integration zu einer ko-kreativen Möglichkeit werden?

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EvolveIn der ersten Ausgabe von evolve zum Thema “Politik” wurden Menschen, die sich in verschiedenen Bereichen gesellschaftlich engagieren, die Frage gestellt: Welche Möglichkeiten des politischen Wandels inspirieren Sie?

Claudine Villemot-Kienzle antwortet.

 

 

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Designing Thriving Ecosystems for the Future with Social Architecture. World Future Review, 2015. Claudine Villemot-Kienzle

Glaube und Gewalt - ein Beitrag zu einer aktuellen Diskussion aus dem Frühjahr 2015 Ingrid Schneider

 

Article    “Civil Society as Global Commons Organisations” aus Kosmos Journal.   21.Juni 2013

 

Im Herbst 2013 veröffentlichte Ingrid Schneider in der Zeitschrift für Organisationsentwickler und Gemeindeberater (ZOEGB) einen Artikel zu Reformprozessen in der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Lesen Sie hier ihren Beitrag: Kirchlicher Reformprozess

 

Unter dem Titel: Kirche im Aufbruch – Kirche im Umbruch veröffentlichte Ingrid Schneider im Jahr 2012 einen Artikel, der sich mit dem Thema der Reformen in der evangelischen Kirche auseinander setzt. Der Artikel zielte darauf, Menschen, die mit den integralen Denkansätzen nicht vertraut sind, diese Gedankenwelt zu erschließen und eine Landkarte vorzustellen, anhand derer die Veränderungen neu betrachtet werden können.

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Claudine Villemot-Kienzle berichtet über das Projekt “Gründung von integralen Ökozentren für Elektrosensible”. Dieses Projekt wurde vom französischen Verein L´EcoSource initiiert und auf der Suche nach Kooperationspartnern erwies sich das Center for Human Emergence, Deutschland, aufgrund seiner integralen Ausrichtung als adäquater Partner. In dem komplexen interdisziplinären und multifaktoriellen Kontext, in welchem dieses Projekt eingebettet ist, bietet sich die Meta-Perspektive Spiral Dynamics integral als sinnvolle Grundlage für das Denken und Handeln an.

Der Artikel ist in englisch in der “Integral Leadership Review” im August 2010 erschienen.

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